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CIS-Schwerpunkt

Graz ist UNESCO-City of Design


www.graz-cityofdesign.at 


Am 14.03.2011 gab die Generalsekretärin der UNESCO in Paris, Frau Irina Bokova, offiziell die Aufnahme der Stadt Graz in das internationale Netzwerk der Creative Cities bekannt.
Damit zählt die Stadt nun zu den besonders zukunftsorientierten Orten und Metropolen. Lediglich neun weitere Städte dürfen sich offiziell City of Design nennen. Aufnahme finden ausschließlich Städte mit ausgeprägter Designbranche, bedeutenden kreativen Leistungen, speziellen Ausbildungsstätten sowie dem klaren Bekenntnis, Design in all seinen Aspekten für die zukünftige Entwicklung der Stadt zu nutzen.

Initiiert wurde die Bewerbung von Landesrat Dr. Christian Buchmann und Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, die beide den Aufbau der Kreativwirtschaft massiv unterstützen. Den Grundstein dazu legte das Wirtschaftsressort des Landes durch die Gründung und den Betrieb der Creative Industries Styria GmbH, die mit der Ausarbeitung der Bewerbung beauftragt wurde. Für die Stadt Graz und den Wirtschaftsstandort Steiermark steht das Thema „Design“ ganz weit oben in der Agenda. Der Titel "UNESCO-City of Design" ist wichtig für die Entwicklung der Region hin zu einer noch stärkeren internationalen Positionierung und Vernetzung.

Graz im Netzwerk kreativer Städte
Die Positionierung einer Stadt bzw. einer Region als Marke wird immer wichtiger. Graz hat sich in den letzten Jahrzehnten als moderne Kulturstadt mit hoher Lebensqualität positioniert und mit der Forcierung zahlreicher kultureller Aktivitäten und Institutionen schließlich im Jahre 2003 erfolgreich als Kulturhauptstadt Europas präsentiert. Die Bewerbung der Stadt Graz zur UNESCO Creative City war daher eine logische Folge dieser Entwicklung: sich weiterhin als ein „kreatives Zentrum Europas" gezielt im internationalen Wettbewerb der Städte und Regionen zu profilieren – mehr Emotionen zu wecken und an der Entwicklung des eigenen Lebensraumes (im internationalen Netzwerk unter breiter Beteiligung und hoher Sensibilität im Umgang mit der Qualität des Standortes) kontinuierlich weiter zu arbeiten.

Seit 2004 können sich Städte aus aller Welt um die Aufnahme in das Creative Cities Network der UNESCO bewerben.

Das weltweite Netzwerk der Creative Cities der UNESCO soll die Entwicklung vorhandener Potenziale erleichtern, die heimische und internationale Entwicklung von kulturellen Erzeugnissen begünstigen, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt fördern. Mit Graz gibt es aktuell elf Städte, die sich „City of Design“ nennen:
Beijing (China), Berlin (Deutschland), Buenos Aires (Argentinien), Montréal (Kanada), Kobe (Japan), Nagoya (Japan), Shenzhen (China), Shanghai (China), Seoul (Korea), St.Etienne (Frankreich) und Graz (Österreich).

Damit ist Graz nun Mitglied in einem internationalen UNESCO-Netzwerk der kreativen Städte, das zahlreiche Synergieeffekte für die Stadt, ihre Bewohnerinnen und Bewohner und für die Kreativwirtschaft mit sich bringt.

portal.unesco.org/culture


Graz als Motor der Kreativwirtschaft

Kreativwirtschaft ist einer der zentralen Bestandteile der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region. Die steirische Landeshauptstadt weist auf diesem Feld ein enormes Potenzial auf: Die Branchen der Kreativwirtschaft erwirtschaften im Großraum Graz 1,5 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung, das entspricht einem Anteil von 14 % an der gesamten Wertschöpfung. Rund 40.000 Arbeitsplätze in der Steiermark zählen zum Bereich Kreativwirtschaft, und die Tendenz ist weiter steigend.

Die Entscheidung, Graz als „City of Design“ zu positionieren, erfolgte vor dem Hintergrund idealer Rahmenbedingungen, denn Graz verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um die Themen Design und Kreativität noch stärker zu positionieren und daraus einen ökonomischen Mehrwert abzuleiten. Im Bereich der Architektur (Stichwort „Grazer Schule“) etwa kann Graz auf jahrzehntelange Erfahrungen im Umgang mit Design und Gestaltung des Stadtraumes zurückgreifen. Darüber hinaus bietet Graz als Universitätsstadt mit über 40.000 Studierenden ein Klima der Offenheit, das den Umgang mit Neuem und Unkonventionellem fördert. Zusätzlich ist die FH JOANNEUM mit ihren Studiengängen Industrial Design, Ausstellungs- und Museumsdesign, Media and Interaction Design sowie Informationsdesign ein besonderer Anziehungspunkt für junge Menschen, die eine berufliche Laufbahn im Bereich Design und Kreativwirtschaft anstreben. Graz besitzt damit ideale Eigenschaften, um künftig zu einem europäischen „Epizentrum“ der Creative Economy zu werden.


Ziele des Creative Cities Network der UNESCO

Das von der UNESCO im Rahmen der weltweiten Allianz für kulturelle Vielfalt etablierte Netzwerk “Creative Cities” soll

  • die Entwicklung vorhandener lokaler Potenziale erleichtern

  • die heimische und internationale Vermarktung von kulturellen Erzeugnissen begünstigen

  •  Zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und

  • die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung fördern.

Die Auszeichnung der UNESCO wird in den folgenden Bereichen vergeben: Literatur, Film, Musik, Volkskunst, Design, Medienkunst und Gastronomie. Mit der erfolgreichen Bewerbung wurde Graz nun Mitglied in einem exklusiven Städtebund, dem bislang folgende Städte angehören:*

City of Design:
Beijing (China) | Berlin (Deutschland)
 | Buenos Aires (Argentinien)
 | Montréal (Kanada) | 
Nagoya (Japan) | Kobe (Japan)
 | Shenzhen (China)
 | Seoul (Südkorea)
 | Shanghai (China)
 | St.Etienne (Frankreich) | Graz (Österreich)

City of Literature:
Dublin (Irland) | Edinburgh (Schottland) | Iowa City (USA) | Kraków (Polen) | Melbourne (Australien) | Norwich (UK) | Reykjavik (Island)

City of Film:

Bradford (UK) | Sydney (Australien)

City of Music:

Bogota (Kolumbien) | Bologna (Italien) | Brazzaville (Kongo) | Sevilla (Spanien) | Glasgow (Schottland) | Gent (Belgien)

City of Craft and Folk Art:

Aswan (Ägypten) | Hangzhou (China) | Fabriano (Italien) | Icheon (Süd Korea) | Kanazawa (Japan) | Paducah und Santa Fe (USA)

City of Media Art:

Enghien-les-Bains und Lyon (Frankreich) | Sapporo (Japan)

City of Gastronomy:
Chengdu (China) | Jeonju (Süd Korea) | Östersund (Schweden) | Popayan (Kolumbien) | Zahlé (Libanon)

* Stand Jänner 2014


Kriterien der Aufnahme

Die UNESCO erwartet von einer „City of Design“ eine Reihe von Voraussetzungen, wie etwa eine lebendige Designbranche, eine Kulturlandschaft mit starken Impulsen im Bereich Design und moderner Architektur, ein charakteristisches Stadt-Design, moderne Design-Ausbildungsstätten und natürlich Kreative und Gestalter, die lokal und international tätig sind. Graz erfüllt diese Kriterien, denn Design ist in der Stadt zu einem wichtigen Thema geworden  - und auch zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor.

Mehr als ein Titel – Was bringt „City of Design“ der Stadt Graz und den Grazerinnen und Grazern?
Der Titel bringt für die Stadt und die Menschen eine ganze Reihe an Vorteilen, die weit über die bloße Förderung der Kreativwirtschaftsszene hinausgehen. Es sind insbesondere starke wirtschaftliche und touristische Impulse zu erwarten, die das Standing von Graz als attraktive und smarte City weiter stärken.

Hinter der Bezeichnung „City of Design“ verbirgt sich kein klassischer „Titel auf Zeit“, sondern vielmehr eine Lebenshaltung: Design, Kreativität und schöpferische Vielfalt werden verankert und stehen in der städtischen Agenda ganz oben. Das kreative Potenzial und die daraus resultierende wirtschaftliche Dynamik rücken die Stadt ins Zentrum des internationalen Interesses, was die Attraktivität des Standorts nachhaltig steigert. Daraus kann ein starker Impuls für die Kreativwirtschaft und für den Tourismus erzielt werden.

„City of Design“ dient nicht der Imagepolitur. „City of Design“ ist eine gelebte Haltung und Ausdruck einer urbanen Kultur, die die bewusste Gestaltung von Lebensraum als zentralen Wert ansieht. Design soll in allen Lebensbereichen sicht- und spürbar werden, und zwar nicht als rein ästhetischer Faktor, sondern als wichtiges Element, das die Umwelt und den Alltag für die Menschen einfacher und lebenswerter macht.

Die Rolle der Creative Industries Styria
Die Creative Industries Styria GmbH fungiert im Rahmen von „City of Design“ nicht nur als Bewerbungsmanagerin, sondern auch als Drehscheibe und Vernetzungspartner zwischen Wirtschaft und kreativer Szene sowie als Koordinatorin der „City of Design“-Aktivitäten. Mit den Akteurinnen und Akteuren der Creative Economy wurde von Anbeginn ein intensiver Dialog geführt, mit dem Effekt, dass es einen starken Rückhalt in der Kreativszene selbst gibt.

 




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